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Die Frage der Finanzierung ist in diesen Angelegenheiten nämlich die wichtigste und Grundlage für alle weiteren Überlegungen. Dabei sollte man ruhig ein wenig streng mit sich sein und lieber etwas zu mehr bei den Kosten einplanen als zu wenig. Hier gilt ein Grundsatz, an den es sich zu halten lohnt: So sollte die Miete inklusive aller Nebenkosten maximal ein Drittel des Nettoeinkommens betragen. Für die erste Wohnung ist von Krediten unbedingt abzuraten. Stattdessen lohnt es sich, die Suche am möglichen Lebensstandard auszurichten.
Je klarer die Suche ausgerichtet ist, desto einfacher gestaltet sie sich natürlich auch. Dabei ist es wichtig festzulegen, was eine Wohnung unbedingt bieten muss und auf welche Extras sich gegebenenfalls auch verzichten ließe. Schon bei der Suche lassen sich Kosten sparen, indem man sich an privat zu vermietende Objekte hält und Maklerprovisionen umgeht. Von Vorteil ist es hierbei, im Voraus eine Liste der Einnahmen und eventuellen Rücklagen anzufertigen, um genau zu wissen, auf welchen Puffer man zurückgreifen kann.
Um beim Sparen zu bleiben, sollte man sich von dem Traum einer komplett neuen Einrichtung für die erste Wohnung ruhig verabschieden und sich stattdessen an den ausrangierten Stücken der Eltern bedienen. Ein wenig mehr Selbständigkeit lässt sich dann wiederum beim Umzug beweisen, der sich selbst organisieren und über die Bühne bringen lässt.









